Heidemarie Schaffer Praxis für Psychotherapie
 
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Übergewicht / Untergewicht

Essstörungen nach ICD - 10

  • Magersucht (Anorexie, Anorexia nervosa)
  • Bulimie (Bulimia nervosa)
  • Erbrechen bei sonstigen psychischen Störungen
  • Essattacken bei sonstigen psychischen Störungen
  • Nicht näher bezeichnete Esstörungen

Alle Essstörungen können ineinander übergehen oder sich abwechseln. So entwickelt sich bei Magersucht in etwa 20 Prozent der Fälle eine Bulimie.
Nicht immer sind bei Essstörungen alle Merkmale ausgeprägt. Nicht alle Essstörungen lassen sich den drei Hauptformen zuordnen. Die Wissenschaft geht davon aus, dass diese unspezifischen und untypischen sonstigen Essstörungen sogar häufiger auftreten als die drei klassischen.

So unterschiedlich sich Essstörungen zeigen, eines ist für alle kennzeichnend: Essen bestimmt das Leben der Betroffenen. Das gilt für ihren Tagesablauf, ihre Gefühle, ihre Beziehungen zu anderen, ihre beruflichen und privaten Entscheidungen. Sie sind auf das Essen bzw. das Nicht-Essen fixiert. Ihr Körper ist aus ihrer Sicht für alles Glück und Unglück verantwortlich.

Inneren Spannungen drücken sich über eine Störung des Essverhaltens aus.

Stress spielt auch bei Übergewicht eine entscheidende Rolle. In belastenden Situationen steigt der Energieverbrauch des Gehirns rasant in die Höhe, dem Denkorgan ist es in der Stress-Not nur unter größter Anstrengung möglich, genügend Glucose aus dem Körper zu ziehen. Ein intaktes Stresssystem schützt den Körper vor Übergewicht. Ist das System jedoch permanent überlastet, kann es als Entlastung zu emotionalen Essattacken kommen und der Körper legt immer mehr Fettreserven an.  Sie essen also nicht wegen eines aufkommenden Hungergefühls, sondern aus anderen Gründen - wie z.B. Überlastung, Sehnsucht, Angst, Einsamkeit, Müdigkeit, Unzufriedenheit, Trauer, Langeweile,...